Unsere diesjährige Sommerfreizeit durften wir gemeinsam mit der Jugend aus Gifhorn in Dänemark verbringen. Nachdem wir an unserem Anreisetag im Heim angekommen waren und die ersten Erkundungstouren über das Gelände gemacht hatten, wurden wir von unserem großartigen Küchenteam mit einem leckeren Abendessen empfangen. Auch während der ganzen kommenden Woche sollten sie uns noch mit vielen weiteren Köstlichkeiten verwöhnen.
An diesem Abend wurden wir bereits auf das Motto: Das Evangelium- Mehr als du denkst! und auf die vorbereiteten Themen eingestimmt und beteten gemeinsam für Gottes Segen und sein Wirken in dieser Freizeit. Für unsere freie Zeit standen uns eine große Sporthalle inklusive Volleyball- und Badmintonnetz sowie einer Kletterwand, ein größeres Außengelände mit einem Fußballplatz und im Hauptgebäude Billard und Tischtenniszur Verfügung. Die Abende, eben auch diesen ersten, schlossen wir in der Regel je nach Belieben mit Gesellschaftsspielen bzw. bereits genannten Freizeitaktivitäten ab.
Am Sonntag sowie auch an allen anderen Tagen bestand nach dem Frühstück die Möglichkeit, selbstständig oder auch in kleinen Gruppen Stille Zeit mit Gott zu verbringen, die uns durch ein angefertigtes Heft auf das kommende Thema einleiten sollte. Das Thema des Vormittags war zweigeteilt: Zum einen stellten wir uns die Frage, für wen das Evangelium eigentlich ist und stellten fest, dass es für jeden, ob bereits im Glauben oder nicht, von überragender Bedeutung ist. Außerdem wurde uns Gottes Heiligkeit an diesem Morgen wichtig und dass er deutlich heiliger ist, als wir eigentlich dachten. Am Nachmittag hatte das Planungsteam ein Strategiespiel für uns vorbereitet, wo wir uns in die Rolle des Detektivs Sherlock Holmes hineinversetzen konnten. Abends erarbeiteten wir uns in Gruppen das Thema: Gott- Gerechter als du denkst.
Am Montag ging es dann für uns über zu den Themen: Der Mensch- Verdorbener als wir denken und Die Sündhaftigkeit der Sünde, die jedem von uns in aller Klarheit und Deutlichkeit spüren ließen, wie Gott uns eigentlich sieht und was wir in Wirklichkeit sind. Für den Nachmittag war ein Geländespiel vorbereitet, dass uns einige, lustige Aufnahmen lieferte, die wir uns im Laufe der Freizeit gemeinsam anschauten. Zum Sonnenuntergang gingen wir als Jugend noch auf ein naheliegendes Feld, beteten unseren Gott mit Liedern an und schlossen somit den doch etwas bedrückenden Tag mit einem Hoffnungsschimmer ab, der in den nächsten Tagen noch größer werden sollte.
Das Thema für den Dienstag war: Kein anderer Weg- Warum Jesus sterben musste und wir hatten erneut die Möglichkeit uns in Gruppen darüber auszutauschen. Nach dem Mittagessen spielten wir das allbekannte Activity- Spiel mit sorgfältig ausgewählten Begriffen, die einige von uns an ihre Grenzen brachten.
Den neuen Tag begannen wir mit dem spannenden Thema:Jesus Christus- Seine Rolle im Heilsplan Gottes und auch hier wurde uns Altbekanntes doch wieder ganz neu und einzigartig. Nachmittags fuhren wir die Jugend Hartum besuchen, die zur gleichen Zeit in Dänemark ihre Jugendfreizeit durchführten. Es wurde viel Volleyball und Fußball gespielt und am Abend sangen wir gemeinsam unserem Gott, der unsere Jugenden vereint.
Donnerstag schauten wir genauer ins Detail mit dem Thema: Rechtfertigung- Gottes Gerechtigkeit erreichen und durften hören, was durch Jesu Sterben und Gottes Heilsplan für uns Menschen möglich gemacht wurde. Obwohl es in Strömen regnete, konnten wir ein vorbereitetes Wasserspiel inklusive sämtlichen Rutschpartien durchführen, welches sich trotz einiger Befürchtungen als absolut großartig und spaßig herausstellte. Nachdem wir es alle wieder trocken und warm hatten, schauten wir uns eine ergreifende Dokumentation von David Bubenzer an, die das Leben mit und für Jesus sowie das Leben im Bewusstsein der Ewigkeit hervorhob und uns nahebrachte.
Bewegt von dem bereits Gehörten ging es am Folgetag nun auch schon in das letzte Thema der Freizeit: Das Evangelium im Alltag, wo uns ganz praktisch und einfach verdeutlicht wurde, dass das Evangelium absolute Grundlage und Basis all unserer Bemühungen und Dienste sein muss und es entscheidend für unseren Alltag und unser Glaubensleben ist, sich das Evangelium täglich zu predigen! Wie bereits an anderen Tagen zuvor wurde auch dieses Mal zu Jesus eingeladen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war uns allen klar, dass Gott in dieser Freizeit gewirkt hat. Überwältigt von seiner Gnade durften wir ihn anbeten und im gemeinsamen Singen unsere Dankbarkeit ausdrücken. Die Freizeit schlossen wir noch mit einem Strandbesuch am Meer und einer Feedbackrunde am Lagerfeuer ab, bevor es für uns am nächsten Tag wieder nach Hause ging.
Wir können es nur immer wieder sagen, dass Gott gut ist und wir ihn auf dieser Freizeit erleben durften. Wir wollen in erster Linie IHM und danach auch allen anderen Beteiligten Danke sagen! Es war eine unvergessliche Freizeit!
Geschrieben von Leonie Spitzer